Prozeßbeobachter gesucht

Die verschiedenen „Rechtsnormenschutzvereine“ und „Justizopferhilfen“ der Reichsideologen aber auch „Reichsregierungen“ selbst suchen immer wieder nach „Prozeßbeobachtern“. Neben einer versuchten Einschüchterung der an den Gerichtsverfahren Beteiligten haben sie eine weitere Aufgabe: das heimliche Aufzeichnen von Verhandlungen.

Oftmals wird in mehr oder weniger internen E-Mail-Listen der Reichsideologen auf bevorstehende Verfahren gegen ihre Mitstreiter hingewiesen. Gleichzeitig wird aufgefordert, man möge möglichst zahlreich zu dem Verfahren erscheinen, um

a) einem „reichsrechtlichen Rechtsbeistand“ dabei zuzusehen, wie er „die Justiz der BRD GmbH vorführt“ oder einen Gerichtspräsidenten „schwitzen“ läßt oder

b) möglichst viele Zeugen für den „Rechtsbruch“ und „Hochverrat“ durch die „Schergen“ der „Willkürjustiz“ zu haben, die später in einem Prozeß vor dem „Reichsgericht“ aussagen können oder

c) die Verhandlung heimlich zu „dokumentieren“ usw.

Nachdem die Verhandlungen, zu denen eingeladen worden war, abgeschlossen sind, wird dann schonmal amüsiert darüber berichtet, daß eine junge Richterin angesichts der großen Anzahl Sympathisanten ganz nervös geworden sei oder Zeugen irritiert gewesen seien, als sie im Zuschauerraum zahlreiche Menschen mit einer weißen Rose entdeckten.

Eine derartige Vorgehensweise ist bei den „Reichsregierungen“ und ihren Anhängern bereits seit Jahren zu beobachten. Ein Ziel dieser Aufrufe ist sicherlich, die Verfahrensbeteiligten durch zahlreiches Auftreten einzuschüchtern oder zu „beeindrucken“, um es harmlos auszudrücken. Die während solcher Verfahren von den Anwesenden erstellten heimlichen Bild- und/oder Tonaufzeichnungen werden später dann z.B. im Rahmen von „Ausbildungen“ zum „reichsrechtlichen Rechtssachverständigen“ gezeigt.

Doch inzwischen gehen insbesondere die verschiedenen „Justizopferhelfer“ immer dreister vor. Sie fordern nicht nur ganz offen zu Aufnahmen auf. Nein, derartiges Material wird inzwischen auch zu Youtube hochgeladen. Dort finden sich zum Beispiel einige heimliche Aufzeichnungen von GerichtsvollzieherInnen, die sich bei der Abnahme einer eidesstattlichen Versicherung angeblich „strafbar“ machen.

Zuletzt hatte angereichert im April 2010 darüber berichtet, daß Ermittlungsbehörden in Baden-Württemberg Erkenntnisse darüber vorlagen, daß der unter anderem im Zusammenhang mit der “Interim Partei Deutschland” (IPD) bekannte Rechtsextremist Axel Thiesmeier Gleichgesinnte aufgefordert habe, sich bei Gerichts- und Behördenterminen mit getarnten Mini-Kameras auszustatten “und diese zum Einsatz zu bringen”.

Inzwischen ist Axel Thiesmeier offebnbar in erster Linie „Interim-Staatsbeamter des Staates Deutschland (DR)“ und im Vorstand der „Justiz-Opfer-Hilfe NRW“, auch als „Volksgruppe JOH/WAG/VG Germanitien“ bekannt, quasi die Konkurrenzorganisation zum „Staat Germanitien“ um Ulrike Kuklinski und Jörg Erdmannsky.

Auf der Internetseite der „JOH NRW“ werden die Mitstreiter für Jedermann sichtbar dazu aufgefordert, Prozesse heimlich zu filmen, um „Beweise gegen die vielen Hochverräter“ festhalten zu können:

JOH NRW sucht "Prozeßbeobachter"

JOH NRW sucht "Prozeßbeobachter"

Dazu werden gleich verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, wie das heimliche Filmen erfolgen kann, zum Beispiel mit Kameras, die in Uhren, Schlüsselanhängern oder Krawatten versteckt sind:

Mini-Kamera mit Krawatte (Screenshot von JOH NRW)

Mini-Kamera mit Krawatte (Screenshot von JOH NRW)

Aktuell ist dieses Thema derzeit wieder, da im Internet eine E-Mail des „Justizministeriums“ des „Staat Germanitien“ an die „Liebe(n) Bürger des Staates Deutschland“ kursiert. Es geht darin um einen Prozeß gegen Gerd Peter Wattler – seines Zeichens „Germanit“ und eine „Person des Vorstandes“ der „Justiz-Opfer-Hilfe NRW“ – vor dem Amtsgericht Herford im November 2011. Dort werde der „JOH-WOLKENSCHIEBER“ („Wolkenschieber“ ist das Internet-Pseudonym von Axel Thiesmeier) auftreten, „das Beste ein was im Deutschen Reich im Augenblick überhaupt verfügbar ist“. Die Gründer, „Präsidenten“, „Kanzler“ diverser „Reichsregierungen“ und „Justizopferhilfen“ werden aufgefordert, „Abgesannte zu entsenden, um den letzten tatsächlichen Auftritt des JOH-WOLKENSCHIEBERS zu dokumentieren“.

Doch es ist eben nicht nur Axel Thiesmeier, der zur „Dokumentation“ von Gerichtsverhandlungen, Behördenbesuchen usw. auffordert. Das heimliche Aufzeichnen ist in der Szene insgesamt weit verbreitet. Dessen sollte sich jeder, der mit den Reichsideologen Kontakt hat, bewußt sein.

Siehe bereits bei angereichert: Reichsdeutsche Spione im Gerichtssaal.

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