Werner Peters wieder frei

Ende Juli 2009 bettelte der selbsternannte „Rechtsbeistand“ Werner Peters bei seinen reichsdeutschen Anhängern um finanzielle Unterstützung, da er andernfalls von der bundesdeutschen „Unrechtsjustiz“ ins Gefängnis gesteckt werde. Nachdem es eine Weile still um Peters geworden war, meldete er sich am 03.11.09 wieder zurück.

Am 27.07.2009 berichtete „angereichert“ über Werner Peters‘ verzweifelten Hilferuf, der für kurze Zeit auf seiner Internetseite zu finden war. Das Amtsgericht Reutlingen hatte Peters am 09.12.2008 wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen à 40 EUR verurteilt (Az: 4 Ds 21 Js 11060/08). Die Rechtskraft trat am 17.02.2009 ein. Peters zahlte die Geldstrafe nicht. Daher erging mit Datum vom 13.07.2009 ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Tübingen gegen ihn, in dem mitgeteilt wurde, daß die Vollstreckung der Ersatzfreiheitsstrafe angeordnet worden sei: 100 Tage Aufenthalt in der “nächste(n) Justizvollzugsanstalt”; all inclusive, versteht sich. “Die Verhaftung unterbleibt bei Zahlungsnachweis“, hieß es in dem von Peters veröffentlichten Vollstreckungshaftbefehl.

Dann wurde es still auf der Internetseite des Herrn Peters. Der letzte Eintrag datierte allem Anschein nach vom 26.07.2009.

Am vergangenen Dienstag, also am 03.11.2009, meldete sich Peters mit froher Kunde für seine OpferAnhänger zurück:

Seit gestern hat die Willkür ein Ende gefunden und ich melde mich zurück.
Dank Eurer Spendenbereitschaft konnte ich diese erpresserische Willkür eines Nichtstaates beenden.
Dafür meinen herzlichen Dank!
Niemals werde ich mich diesem Willkürregime beugen, solange mir nicht eindeutig juristisch das Gegenteil bewiesen wird und die dazu nötigen Beweise schriftlich vorgelegt werden…..

Moment… 100 Tage Ersatzfreiheitstrafe… letzte Meldung am 26.07.2009… Freilassung am 02.11.2009. Dazwischen liegen so schätzungsweise 98 Tage. Das muß wahrlich eine große Spendenbereitschaft gewesen sein.

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