Deutsches Reich und Ringvorsorge – Klartext eines Amtsrichters

Unter anderem mit Hinweisen wie „Aufgrund des Vorstehenden kommt es nicht auf die umfangreichen Ausführungen des Inhaltes an, dass die Bundesrepublik aufgehört habe zu existieren (dass dem tatsächlich nicht so ist, dürfte schon ein Blick aus dem Fenster zeigen; anderenfalls kann man auch eine Rundreise in dem Staatsgebiet, welches die Bundesrepublik für sich beansprucht, antreten um dies festzustellen)„, reagierte ein Richter am Amtsgericht Halle an der Saale auf Eingaben in einem Insolvenzantragsverfahren. Klartext eines Amtsrichters, selbst für „Reichsideologen“ leicht zu verstehen, möchte man denken. Aber: falsch gedacht.

Das Schreiben, das in mindestens einem einschlägigen Internetforum veröffentlicht wurde, stammt vom 16.02.2010 und betrifft ein Insolvenzantragsverfahren vor dem Amtsgericht Halle an der Saale. Über die genauen Beweggründe, die den Amtsrichter zum Verfassen der Zeilen veranlaßt haben, kann nur spekuliert werden. Vermutlich hat auch auch hier ein „Reichsideologe“ mit der berühmten „Argumentation“ vom angeblichen Erlöschen der Bundesrepublik Deutschland seine Rechts(un)kenntnis beweisen wollen und daher zentimeterdicke Schriftsätze ans Gericht geschickt. Bis dem zuständigen Richter dann der Kragen platzte.

„Die Argumentation bezüglich des Fortbestandes des Deutschen Reiches ist unzutreffend“

Neben der Empfehlung, eine Deutschlandreise zu unternehmen (ist ein „Reichsbürger“ dabei in seiner Funktion als „Reichsbeamter“ unterwegs, kann er sogar kostenlos mit der Bahn fahren – jedenfalls bis er erwischt und wegen Schwarzfahrens verurteilt wird), versucht der Amtsrichter, auch mit anderen Hinweisen den Empfänger seiner Zeilen zu überzeugen. So schreibt er ihm unter anderem ins reichsdeutsche Stammbuch:

Die Argumentation bezüglich des Fortbestandes des Deutschen Reiches ist unzutreffend. Das Deutsche Reich existiert nicht mehr. Vielmehr ist die Bundesrepublik Deutschland in ihrer heutigen Verfassung an seine Stelle getreten.

Eindeutig sind auch seine Ausführungen zu den kommissarischen Reichsregierungen:

Eine Vielzahl von (unzufriedenen?) Personen, die ihre Staatsbürgerschaft wegen rechtlicher Probleme mit dem jetzigen System “ablegt” – andere Fälle sind hier nicht bekannt- und sich selbst Ausweispapiere von irgendwelchen Reichsprovinzen erstellt, stellt kein eigenständiges Staatsvolk dar. Diese Personengruppe verfügt auch nicht über ein abgrenzbares Staatsgebiet und es fehlt auch an einer stabilen handlungsfähigen Regierung (insbesondere stellen kommissarische Reichsregierungen und andere Phantasiegebilde keine Regierungen im völkerrechtlichen Sinne dar).

Doch wer nun dachte, durch diesen richterlichen Klartext ließe sich ein „Reichsideologe“ überzeugen, hat falsch gedacht. Dies ist jedenfalls den Kommentaren eines „Senatssekretärs“ in „Reichling’s Blog“ zu entnehmen, der zu dem Schreiben des Amtsrichters unter anderem folgende Ansicht vertritt:

Angesichts solcher Entscheidungen, sind zu beachten, die Ein- und Widerspruchsfristen und dieses Verfahren muß in der BRD vor dem Obersten Gericht verhandelt werden!

Desweiteren muß sofort die Besatzungsmacht angerufen werden und das Potsdamer Abkommen vorgelegt werden!

Und so weiter…

Auf einer einschlägigen rechtsextremen Internetseite wird das Schreiben von zahlreichen Leser/innen ebenfalls kommentiert. Unter anderem wie folgt:

„Ein Blick aus dem Fenster genügt, um zu erkennen, dass die BRD existiert? Wenn ich aus dem Fenster blicke, sehe ich nur Angehörige turkmenischer oder afrikanischer Volksstämme.“

„Ich anerkenne die brd auch nicht als Staat an, noch nicht einmal als respekts- oder Machtperson, für mich ist das Gebilde nichts als Unrat.“

„Die BRD kann kein Staat sein, weil er nicht souverän ist. Es handelt sich bei der BRD und eine Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaf (OMF). Dies erkannte und benannte bereits der Kollaborateur, Sozialdemokrat und Bilderberger Carlo Schmid.“

„Sensationell mit wie wenig Worten man versucht das Deutsche Reich zu verleugnen. Da die Tatsachen jedoch anders aussehen, wobei ich jetzt nicht darauf eingehen möchte. Es kann sich ja jeder selbst belesen. Das Deutsche Reich ist Existenziell wie je zu vor, und die BRD bleibt ein Unrechts-Regime ohne jegliche völkerrechtliche Daseinsberechtigung. Es ist selbstverständlich das ein Richter der von der BRD Institution Geld bekommt kein sachliches schreiben zu dieser Sache aufsetzt.“

„Das Deutsche Reich besteht fort.
Die BRD ist uns egal,vollkommen gleich,denn unser Auftrag ist das Deutsche Reich.“

Zum Abschluß des Schreibens bittet das Gericht übrigens in Großbuchstaben, Fettschrift und unterstrichen darum,

das Verfahren nicht mehr mit weiteren Eingaben in diesem Sinne zu belasten. Dies gilt auch, soweit es sich um die unverständlichen Ausführungen zur Ringvorsorge und zu Urkundemahnverfahren handelt.


Die „Ringvorsorge“

Wer bei dem Begriff „Ringvorsorge“ an eine Versicherung denkt, liegt falsch.

Die Ergebnisse einer Google-Suche lassen darauf schließen, daß es sich hierbei um ein Grüppchen selbsternannter „Justizopfer“ handelt, das ebenfalls sehr gerne die diversen „Reichsargumente“ benutzt. In der Eigenwerbung dieser Leute heißt es unter anderem:

Die Ringvorsorge entstand, nachdem eine kleine Bevölkerungsgruppe (7 Menschen), sich in den Fängen der Justiz der BRD befand.
Diese Gruppe wurde nach allen Regeln der Kunst, in der bereits bekannten Manie, durch Willkür und Rechtsbeugung, systematisch niedergerungen, entrechtet und enteignet.
Nach einem mehrjährigen Kampf mit der Justiz und etlichen Lernprozessen, wurde man auf die Spielregeln der Gegenseite aufmerksam, indem man die Kommentare zum Bürgerlichen Gesetzbuch – BGB – nach dem renomierten BGB Kommentar Palandt, kennen lernen durfte.

Jedenfalls wollen diese „Glorreichen Sieben“ durch angeblich „Hunderte Petitionen eindeutig dargelegt und bewiesen  und durch das EU Parlament anerkannt [haben], dass eine klare Verstoßlage gegen Menschenrechte in der BRD vorliegt bzw. gang und gäbe“ sei. Angeblich hätten hierüber „ausländische Presse und Rundfunk“ berichtet. Die Deutschen selbst seien allerdings aufgrund eines „Maulkorbs“ für die deutsche Presse über diese Angelegenheit gar nicht informiert worden.

Im Zusammenhang mit der „Ringvorsorge“ wird immer wieder ein Verfahren vor dem Landgericht Ellwangen mit dem Aktenzeichen 4 O 110/08 erwähnt. Anhand des Aktenzeichens ist erkennbar, daß es sich um einen Zivilprozeß handelt. Die „Ringvorsorge“ ruft nun dazu auf, sich dem Verfahren anzuschließen.  Worum es in diesem Verfahren genau geht, ist nicht zu erfahren. Stattdessen heißt es:

Mit dem Verfahren beim LG Ellwangen Az.: 4 O 110/08  wurde begonnen, die Umsetzung des völkerrechtlichen Römer Statut des internationalen Strafgerichtshofs / Völkerstrafgesetzbuch (VStGB) – VStGB  durchzusetzen. Dass unter anderem das LG Ellwangen beharrlich versucht, das Verfahren in die Länge zu ziehen und zu verschleppen, ist schon aufgrund KSZE Kopenhagener Treffen (16.1), (16.3) und VStGB unzulässig.

Nun ja. Für einen Zivilprozeß das Völkerstrafgesetzbuch zu bemühen, ist auch für selbsternannte „Justizopfer“ etwas… gewagt.

Vorsorglich, wie die „Ringvorsorge“ nunmal ist, rät sie gleich noch zum „Austritt“ aus der Bundesrepublik Deutschland:

Eine Austrittserklärung aus der BRD (OMF-BRD bzw. BRD-Finanzagentur GmbH wird ebenfalls angeraten. Diese muss per Einschreiben oder Fax, an die Bundesanstalt für Justiz / Bundeszentralregister verschickt werden.

Eine der Hauptpersonen der „Ringvorsorge“ ist Ulrike „Uschi“ Kuklinski. Auf einer Internetseite ist über sie zu lesen:

Frau Ulrike Kuklinski kämpft seit Jahren gegen BRD-Staatsunrecht, speziell gegen die willkürliche Psychiatrisierung. Psychiatriehaft und Zwangsvergiftung von Staatskritikern mit willenbrechenden Giften.

Das könnte natürlich einiges erklären. Ebenso wie einige der Themen, die sie auf ihren Vorträgen behandelt, so zum Beispiel:

Wie verhindern Sie, daß Sie unberechtigt während eines Verfahrens durch einen Amtsarzt unter Betreuung gestellt werden?

Oder die Schriftsätze, die Uschi Kuklinski und ihre Mitstreiter/innen an Gerichte versenden, handschriftlich:

.

Werbung für die „Ringvorsorge“ betreibt unter anderem Thomas Patzlaff, ein ehemaliger Mitstreiter des „Fürstentums Germania„. Er warb für einen Vortrag Kuklinskis am 28.01.2010 „für Interessenten und von Behördenwillkür Betroffene“. Neben Patzlaff wirbt auch der Verein „Autarkes Leben“  für die „Ringvorsorge“. Auch bezüglich dieses Vereins bestanden Verbindungen zum „Fürstentum Germania“.

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21 Kommentare zu Deutsches Reich und Ringvorsorge – Klartext eines Amtsrichters

  1. Ringvorsoge Geschädigter sagt:

    Frau U… k…. ist laut Ihren Eltern, bei denen Sie lebt, geistig gestört. Ihre Mitstreiter kann man in Schorndorf auf der Parkbank
    in den Grünanlagen treffen. Es wird das bestehen der BRD bestritte, aber alle Leistungen werden auf Kosten anderer. Strafanzeigen gegen Sie
    wurden von der STA S… wegen offensichtlicher verwirrtheit eingestellt

  2. miwix sagt:

    Staatsterror mit System
    Staatsterror mit System
    Gutgläubige mögen darunter Systemschutz verstehen, weniger Gläubige, wie ich, sehen darin Verbrechen an uns Menschen in unserem Menschsein.
    Die Abgründe und Schatten lichten sich, zumindest für mich, es hat lange genug gedauert, weil ich diese in solch einem verräterischen und verächtlichen Ausmaß nicht erwartet hätte…
    Die Staaten halten sich Inquisitionssysteme um sich in ihren Gespinste-Systemen zu bewahren, auch und insbesondere unsere vermeintlichen Vorzeigedemokratien, welche sie mangels besseres Wissens Demokratien nennen…

  3. wei sagt:

    Mit der Ringvorsorge ist das so eine Sache.
    Es wird zwar dort zum Beitritt in das oben genannte Verfahren geworben,aber Einsicht in die Klageschrift bekommt man offensichtlich erst dann wenn man Mitglied geworden ist.Sehr ungewöhnliches und weltfremdes Verhalten , ein weiteres befassen mit diesem Verein ist von daher schon abzulehnen.

    Sicher läuft hier in Deutschland die Rechtsprechung aus dem Ruder,eine parteibezogene eingesetzte Justiz kann nur Parteienrecht verkörpern,
    und der Klartext des Amtsrichters spiegelt die Realität wider, nämlich den Schein des Seins.Auch er kennt das Bundesbereinigungsgesetz von 2007,insbesondere den § 3 denn der sagt ihm das er nicht mehr weiter lesen braucht weil es frei nach Adorno kein Recht im Unrecht gibt.
    In sofern ist diese Ansicht seiner so begründeten und vermittelten realen Wirklichkeit eigentlich nur seine im Interesse der Politik geschaffene Realitätsfiktion und keine Rechtsprechung.

  4. Ringvorsorge Geschädigter sagt:

    Wer einen Verfahren beitritt, hat auch die Kosten zu Tragen.
    Wer geistig nicht gesund ist, kann dies nicht selbst erkennen, sonst wäre er ja gesund. Wer der ringvorsorgegemeinschaft hielft faxe zu verbreiten, hilft beim stalking.

  5. ringvorsorge neuling sagt:

    hallo
    ich habe einige fragen , ich will wissen ob deutschland wirklich eine Firma( gmbh ) ist und ob es stimmt das die richter kein recht hat uns menschen zu verurteilen .
    und ob das alles mit der ringvorsorge ein quatsch ist oder die realität .

  6. Syssi sagt:

    Hallo,

    ne, is alles Blödsinn mit der Ringvorsorge.
    Ein Staat ist keine Firma, auch Deutschland ist keine Firma oder GmbH. Von einem Staat spricht man, wenn auf einem bestimmten Gebiet der Erdoberfläche (Staatsgebiet) eine eindeutig definierbare Macht (Staatsgewalt) die auf diesem Gebiet lebenden Personen (Staatsvolk) regiert. Die Staatsgewalt handelt überwiegend öffentlich-rechtlich (also grob gesagt in einem Über-Unterordnungsverhältnis). Unser Grundgesetz listet (wieder grob) u.a. diejenigen Rechte auf, mit denen der Bürger sich gegen staatliches Handeln wehren kann, es erlegt dem Bürger aber so keine Pflichten auf.
    Eine GmbH handelt zivilrechtlich, also in einem Gleichordnungsverhältnis. In einem Gleichordnungsverhältnis stünden dem Bürger viel weitgehendere und konkretere Rechte zu, es wäre also sehr ungünstig für die „Regierenden“, diese Herrschaft als GmbH zu organisieren.

    Gesetze brauchen keinen Geltungsbereich, es ist eher umgekehrt: Ein bestimmtes Gebiet muss ein Gesetz als „hier gültig“ betrachten.
    (In diese Kategorie fällt grundsätzlich beispielsweise auch das Gewohnheitsrecht („Schon Urgroßmutter durfte im Wald reiten und keiner hat gemeckert, also ist es Unrecht, wenn mir das jetzt verboten wird!“))
    Wird in diesem Sinne also in einem Gebiet ein Gesetz als geltend erachtet, wofür es NICHT die Zustimmung aller Bewohner dieses Gebietes bedarf (wohl aber sicher der überwiegenden Mehrheit), dann kann ein Richter dort selbstverständlich nach diesem Gesetz verurteilen. Bitte bedenke auch, dass die meisten Urteile gefällt werden, um den vermeintlich Schwächeren (den Verprügelten z.B.) zu schützen!

  7. ringvorsorge neuling sagt:

    Aber es geht mir nur um die fakten
    die fakten sind eindeutig .
    und das der ( Verprügelte ) geschützt werden muss is mir sowieso klar
    aber ich rede aus eigener erfahrung das die richter nichts ernst nehmen und einfach mal jemandem 3 jahre für nichts aufbrummen
    und vergewaltiger bewährung kriegen . es geht mir nur darum das ich mir das nicht gefallen lassen will

  8. Syssi sagt:

    Aus meiner Sicht sind die Fakten auch eindeutig. Das Grundgesetz wird weitestgehend anerkannt und ist damit auch gültig.

    Gegen Urteile, die einen selber nicht betreffen, kann man nunmal nichts machen. Wenn man sich sowas nicht gefallen lassen will, dann sollte man sich in der Prävention oder der Opferhilfe engagieren, aber nicht auf der einen Seite erzählen, dass die Gesetze, die gerade eigentlich die Opfer schützen sollen, alle nicht gelten. Stichwort Bärendienst.

    Wenn man Ihnen mit einem Urteil Unrecht getan hat, dann geben lassen sie uns das konkrete Urteil mit Aktenzeichen wissen, dann werden wir sehen, was man da eventuell tun kann. Reichsquatsch erzählen wird aber sicher keinen Richter beeindrucken, höchstens belustigen.

  9. DER HERR REINHOLD sagt:

    Könnte dies hier gedruckte komplett zepflücken. Wo gibt es ein Produkt, mit der Aufschrift; „Hergestellt in der BRD“? Wo ist irgend ein BRD- Kürzel auffindbar??? Christus übersetzt, bedeutet „Der Gesalbte“. Wie nennt man dann die CHRISTLICHEN, die schmierigen??? Auf dem Planeten Erde existieren zig- verschiedene Glaubensgemeinschaften. Doch alle feiern den Geb.-bzw. sog. Todestag vom Papst „Sylvester“, als Jahresende. doch selbst dies wird in der sog. Bibel verleugnet. Hier wird nur von Tempeln, Sabbat, Rüsttage, Beschneidungen, usw. was gedruckt. Selbst der Jahresbeginn wird anders erläutert.

    Hinsichtlich Gesetze, wäre zu klären, welche Ausführung hier gemeint ist.
    Weiteres Besp. (Auszug Bremer Verfassung Art. 64) …. und ist ein Glied der deutschen Republik und Europas. Schaut im lat. Worterbuch, bzw. alten Kartenmaterial nach, was alles zu Europa gehört!!!!
    Das Papier, was EURO genannt wird. Siehe DDR- Lexikon (1985) „Euro-Dollar“ (Auszug)….. Der Euro-Dollar ist ein Instrument internat. Währungsspkulationen des Finanzkapitals. Dies waren nur kleine Beispiele. R.,R.H./07-001

  10. bigtrader sagt:

    U.a. an den Herrn Reinhold

    Leider sind Ihre Ausführungen etwas wirr und Ihre Argumente nicht gerade überzeugend.
    Ein Wörterbuch von 1985 aus der DDR (einem hochgradig ideologisch verblendeten Unrechtsstaat) hier als Fakt zum Thema Euro, unserer aktuellen Währung (die es damals noch nicht einmal in Ansätzen gab) anzuführen, zeugt von Inkompetenz. Und die Abkürzung BRD stammt ebenfalls aus der DDR, im Westen hieß es immer Bundesrepublik Deutschland, nach der Wiedervereinigung schlicht Deutschland. Kann man u.a. auf den dt. Briefmarken nachlesen.
    Das deutsche Reich existiert nicht mehr und völkerrechtlich ist nun eben Deutschland der Nachfolgestaat, international anerkannt (wie zahllose internat. Verträge belegen) und mit einer Verfassung und einem Verfassungsgericht. Dass die deutsche Verfassung Grundgesetz heisst, tut dem Ganzen keinen Abbruch.
    Dort werden auch unsere Menschenrechte geschützt und zwar ohne Ansehen der Person, ohne Rücksicht auf Alter, Geschlecht, Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit. Das gilt leider bei der Ringvorsorge nicht. Soviel zum Thema Menschenrechte!

  11. Huber sagt:

    Grundgesetz Artikel 140

    Die Bestimmungen der Artikel 136, 137, 138, 139 und 141 der deutschen Verfassung vom 11. August 1919 sind Bestandteil dieses Grundgesetzes

    Artikel 137 WRV

    (2) …….. Religionsgesellschaften innerhalb des Reichsgebiets unterliegt keinen Beschränkungen.

    Artikel 138 WRV

    (1) ….. durch die Landesgesetzgebung abgelöst. Die Grundsätze hierfür stellt das Reich auf.

    Eingangsgesetz BGB § 50
    Die Vorschriften der reichsgesetze bleiben in Kraft!

    Einganggesetz ZPO / StPO / GVG
    wird vom Reich verordnet …..Reichregierung

    Ideologiefrei festgehalten, die deutesche Weimarer Reichverfassung ist Bestandteil des Grundgesetzes, wenn Teile gelten darf man wohl festhalten gilt die ganze Verfassung.

    Eine Schande das der Betreiber der Homepage entweder nicht weiß wovon er redet oder etwas gegen das dt. Volk hat.

  12. Schelm sagt:

    „Daß im Grundgesetz auf einzelne Normen der Weimarer Verfassung verwiesen wird (insbesondere hinsichtlich des Kirchenrechts), hat seinen Grund darin, daß man sich bei den Verhandlungen zum Grundgesetz nicht auf eine einheitliche Formulierung einigen konnte und daher auf eben diese Regelungen zurückgriff (Jarass/Pieroth, Rdnr. 1 zu Art. 140 GG Anm.:hier steht im Artikel ein link zum Scan). Diese Tatsache verdeutlicht zudem, daß die Bundesrepublik identisch mit dem Deutschen Reich ist, denn gerade aus diesem Grunde war es möglich, auf Regelungen aus einem älteren Gesetz zurückzugreifen. Art. 140 GG bestimmt, welche Regelungen der Weimarer Reichsverfassung (weiterhin) im verfassungsmäßigen Rahmen gelten. Es sind die Art. 136 ff, 141 WRV. Daraus folgt, daß das Grundgesetz die Weimarer Verfassung mit Ausnahme der Bestimmungen, die explizit im GG erwähnt werden, aufgehoben und abgelöst hat.“

    http://www.krr-faq.net/ggvswrv.php

    Der Verfasser der Homepage hat dieses Verständnisproblem, das manche Reichler so haben, durchaus berücksichtigt.

    Wenn Du was vermisst, such doch erst danach bevor Du folgerst es sei nicht da.

  13. Willi sagt:

    Warum soll ein Produkt den Aufdruck tragen: Hergestellt in der BRD? Es hat sich nun mal eingebürgert, dass es als „Made in Germany“ bezeichnet wird. Und Germany ist nichts anderes als Deutschland.

    In früheren Jahrzehnten gab es auch keine Produkt mit dem Aufdruck „Hergestellt im Deutschen Reich“, auch in der Kaiserzeit hieß es: Made in Germany, und damit war die Herkunft völlig klar.

    Die Bezeichnung „Deutschland“ für unseren Staat war natürlich auch während der Kaiserzeit und der Weimarer Republik nicht unbekannt.

    So heißt es in Art. 3 Abs. 1 der Reichsverfassung von 1871:

    [1] Für ganz Deutschland besteht einen gemeinsames Indigenat mit der Wirkung, daß der Angehörige (Unterthan, Staatsbürger) eines jeden Bundesstaates in jedem anderen Bundesstaate als Inländer zu behandeln und demgemäß zum festen Wohnsitz, zum Gewerbebetriebe, zu öffentlichen Aemtern, zur Erwerbung von Grundstücken, zur Erlangung des Staatsbürgerrechtes und zum Genusse aller sonstigen bürgerlichen Rechte unter denselben Voraussetzungen wie der Einheimische zuzulassen, auch in Betreff der Rechtsverfolgung und des Rechtsschutzes demselben gleich zu behandeln ist.

    Und in Art. 82 Abs. 1 der Verfassung von 1919 heißt es

    Artikel 82
    (1) Deutschland bildet ein Zoll- und Handelsgebiet, umgeben von einer gemeinschaftlichen Zollgrenze.

    Und in diesem Deutschland leben wir heute noch. Was 1945 zusammengebrochen ist, war die staatliche Organisation Deutschlands, das Deutsche Reich. Die jetzige staatliche Organisation unseres Landes ist die Bundesrepublik.

    Ist wohl schwer zu verstehen.

  14. ali sagt:

    Ich hatte ein Gericht Termin gehabt die Ringvorsorge hat mir gesagt ich soll nicht hin gehen.
    Aber jetzt habe ich von Gericht einen Gelbe Brief bekommen das ich denn Gericht Verloren habe und ich muss 1000€ für Gericht zahlen ich habe zwei Woche zeit zum Antworten.
    Kann Jemand mir verraten was ich machen soll das ich die 1000€ nicht zahlen muss.

  15. Ortho Graf sagt:

    Sterben?

  16. Ortho Graf sagt:

    Aber mal im Ernst: wer auf Bekloppte und Betrüger reinfällt, die versprechen, man müsse sich nicht an Gesetze halten und könne Geldbußen durch Rechtsmagie umgehen, der verdient es.

    Ernstgemeinter Vorschlag: gehen Sie zu einem Anwalt, nicht zu rechtsradikalen Internetnutzern.

  17. Ich sagt:

    Das ist endlich mal eine Seite auf der man sich ein Bild der anderen Seite machen kann, es ist wirklich schwer, wenn man sich mit der materie aus neugier auseinandersetzt, überhaupt eine Quelle zu finden die nicht durch rechtsradikale faschistische Naziparolen aler Deutsches Reich existiert durchsetzt ist, als Bürger der Bundesrepublik, hat man schon bei dem Suchbegriff „Deutsches Reich existiert nicht“ so seine schwierigkeit überhaupt eine Seite zu finden die das Ganze aus einer anderen Sicht betrachtet. Weiter so.

  18. dr sprecher sagt:

    Das Deutsche Reich exetiert noch es wird nur von der ( brd)die von denBesatzungsmächten errichtet wurde.Sei den 17.07 1990 in Paris wurde die brd juristisch aufgelöst. da der Art. 23 GGaufgelöst wurde ,vor der wiedervereinigung…widervereinigung gibt es keinen Geltungsbereich mehr.
    das Überblenden von Gesetzen oder des GG ist verboten.
    Das ist der regirenten Parteien egal.

  19. Tronde sagt:

    @dr sprecher

    abgesehen von dem inhaltlichen (und schon zigfach widerlegten) Blödsinn deines Kommentars: weniger Alkohol oder sonstige BTM konsumieren, dann klappt es auch mit der Rechtschreibung

  20. Strawman sagt:

    An den 17.7.1990 wrude eebenenpfalz di deusche Rächtschraibunk apgeschafd. Der deusche Raich echsestierd waiteer, abre di Aaliiertenn unteerdrööcken unz Raichsdeusche.

  21. Nachfrager sagt:

    Was da der dr sprecher geschrieben hat mit der Streichung des Art. 23 GG ist vollkommen richtig! Jawohl ! Ich weiß das ganz genau !

    Woher ich das weiß?

    Ganz einfach. Dank meiner äußerst tiefgreifenden und investigativen Recherchen ist es mir gelungen einen gewissen Nino H. aus New York ausfindig zu machen.
    Und dieser gewisse Nino H. war eben zu jener Zeit als 3. Chefunterkellner der amerikanische Deligation mit in Paris bei der Außenministerkonferenz.
    Dank eines kleines Schmiergeldes, äh ich meinte natürlich dank eines kleines Beraterhonorars hat er mir haarklein erzählt, wie das damals tatsächlich gelaufen ist.

    Also, der Baker, der Kohl und der Genscher saßen abends noch gemütlich zusamen.
    Baker hatte gerade von Nino H. seinen 9. Brandy serviert bekommen, als er plötzlich und für alle unerwartet zu Genscher sagte: “Gib mal dein Grundgestzbüchlein her”. Der Genscher, nichts Böses ahnend, überreichte es dem Baker und der holte blitzschnell aus seiner linken Innenjackentasche seinen Füllfederhalter raus und -schwups- war zum Entsetzen aller, der besagte Artikel 23 durchgestrichen.

    Dann fragte Kohl sichtlich erschrocken: “Was bedeutet das?”

    Baker: “So, jetzt gibt es keine BRD mehr, basta” “

    Aber warum denn?“ riefen Kohl und Genscher entsetzt. „Dann wären wir beide ja arbeitslos?”

    Darauf sagte dann Baker etwas verlegen: “Ach so, ja…hmh…daran habe ich tatsächlich gar nicht gedacht…Okay, dann machen wir es so, daß wir niemanden verraten, daß der Artikel 23 gestrichen ist, einverstanden Jungs?”

    “So machen wir es” meinten dann Kohl und Genscher sichtlich erleichtert. Dann fragte der Baker noch den Kohl, wo denn sein Grundgesetzbüchlein sei. Aber der war ja jetzt vorgewarnt und hatte einen seiner seltenen Geistesblitze und meinte nur: “Och, ich gucke da immer ins Internet”

    “Ach so, meinte dann der Baker, ja dann können wir da natürlich nix machen. Da muss ich mal beim CIA oder NSA nachfragen, was man da im Internet machen könnte mit der Streichung. Aber es reicht ja vorerst wenn der Artikel 23 GG im Grundgesetzbüchlein vom Genscher gestrichen ist”

    Genau so war es Freunde. Und wißt ihr was? Der Genscher war ja nicht ganz so dumm, der hat sich am anderen Tag ein neues Exemplar besorgt und war ganz glücklich, weil der Artikel 23 immer noch drin stand. Der Kohl meinte dann ganz leise zum Genscher: “Du mußt unbedingt dein altes Grundgesetzbüchlein verschwinden lassen…wenn das den Reichsdeppen in die Hände fällt….das gibt eine Internetrevoluion…”
    Und dann wurde der Genscher kreidebleich und murmelte .”Verdammt, dieser Kellner wollte das unbedingt haben…der wird doch nicht…aber nein…oder doch?” Tja und der Nino H. wußte schon immer wie man nebenher den einen oder anderen Dollar macht….

    So war das also.

    Und wer es nicht glauben kann, was da an diesem schicksalhaften Tag in Paris passierte, der kann sich problemlos selbst überzeugen:

    Im Archiv des „Alliierten Hochkommissars gegen Bekämpfung vollnaiver Reichsdeppen“ ist eine „Eidesstattliche Versicherung“ von Nino H. zu finden, die diesen „Verrat am deutschen Volke“ explizit bestätigt. Selbstverständlich notariell beglaubigt. Auch das inzwischen von der CIA sichergestelle Grundgesetzbüchlein von Genscher mit dem gestrichen Artikel 23 GG befindet sich dort. Das ist FAKT und unwiderlegbar !!!
    Spätestens im Jahre 2190 wird das eh alles rauskommen. Denn dann wird das gesperrte Archiv im „Alliierten Hochkommissariat“ geöffnet. Das wird dann bestimmt auch die allerletzten Zweifler überzeugen.

    Tja, wer die Warheit kennt….

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