Filmtip: Die Mondverschwörung

An dieser Stelle ausnahmsweise mal ein Filmtip für alle Cineasten unter den Leser/innen: „Die Mondverschwörung“ läuft derzeit in ausgewählten Kinos.

In der Onlineausgabe der FAZ ist dazu in einem Artikel vom 20.04.2011 unter anderem folgendes zu lesen:

Von Mondgymnastik, Hitler-Verehrern und Esoterik erzählt Thomas Frickels Film „Die Mondverschwörung“. Am Anfang steht die Frage, wem der Mond eigentlich gehört. (…)
Er ist in Thomas Frickels Film „Die Mondverschwörung“ zu sehen, wie übrigens auch Guido Westerwelle, die Mondbuch-Bestsellerautorin Johanna Paungger oder der Leiter eines rechten „Thule-Seminars“ namens Pierre Krebs. Oder Uwe Bradler, „Pressesprecher einer deutschen Reichsregierung“.

Wem der Name Uwe Bradler nichts sagen sollte, dem hilft zum Beispiel ein Blick ins Register der „KRR“-FAQ.

Leider hatte ich bislang keine Gelegenheit, mir den Film selbst anzusehen. In den im Internet aufzufindenden Kritiken kommt er allerdings überwiegend gut weg.

Einen Trailer gibt’s auf Youtube:

Mehr zum Hintergrund gibt es auf der Internetseite zum Film.
Dort heißt es unter anderem:

Hauptthema des Films ist der Blick auf die antimoderne Massenflucht in Esoterik, Okkultismus und Innerlichkeit.
Deshalb ist „Die Mondverschwörung“ auch keine unstrukturierte Nummernrevue kurioser gesellschaftlicher Randerscheinungen. Indem der Film die angesprochenen Themen assoziativ weiterführt, ordnet er sie in einen größeren Zusammenhang und dringt dabei mit jedem Schritt tiefer in bislang ungeahnte Welten vor. Die Reise, die so harmlos beginnt, endet dort, wo die extreme politische Rechte in diesem Land ihr Winterquartier aufgeschlagen hat.

Wenn mich nicht alles täuscht, ist der ältere Herr, der im o.g. Trailer ab 2:20 zu sehen ist, Holocaustleugner und Hitlerverehrer Karl-Wilhelm „Kawi“ Schneider, der auch bekannt dafür ist, Anhänger der „Neuschwabenland“-Phantasien zu sein.

Weiter heißt es auf mondverschwoerung.de:

Spätestens hier zeigt sich, dass es in meinem Film keineswegs nur um harmlose, sondern auch um gefährliche Erscheinungen geht. Viele Beobachter der Szene sehen die beschriebene Entwicklung mit wachsender Besorgnis, und eine zunehmende Zahl von Autoren setzt sich kritisch und analytisch mit den Verflechtungen zwischen Rechtsextremismus und Esoterik auseinander. (…) Unter diesen Gesichtspunkten ist die „Mondverschwörung“ alles andere als ein erbaulicher Grenzgang durch sonderbare Subkulturen, auch, wenn das auf den ersten Blick so scheinen mag. Der Film beleuchtet vielmehr Themen von hoher gesellschaftlicher Brisanz.

Klingt interessant und spannend.

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2 Kommentare zu Filmtip: Die Mondverschwörung

  1. Pingback: Skurriles & verrücktes Germanien | sokai.name - Potsdam bloggt (wieder)

  2. Hallo zusammen,
    weitere Infos und natürlich auch Bonusmaterial können auch der original Webseite http://mondverschwoerung.de/
    entnommen werden.
    Wenn Ihr lust habt schaut doch mal rein.
    Viele Grüße
    Nadine van der Meulen
    Kulturserver / Onlinefilm
    Weiter Dokus und Filme auf http://onlinefilm.org

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